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Frühschoppen 2016

Am Schützenfestsonntag, 26. Juni 2016, fand nach dem Gottesdienst der Frühschoppen statt. Ein prall gefülltes Programm wartete wieder auf die Gäste.

Ihren Auftritt gar nicht erwarten konnten 13 Kinder vom Kindergarten Löwenzahn. Ihre Erzieherin, Grit Griestop, hatte mit Ihnen fleißig geübt. Bereits der erste Tanz sorgte für großen Beifall beim Publikum. Beim zweiten Tanz durfte dann das Königspaar mitmachen und erledigte diese Aufgabe sehr gut. Dann durften beim dritten Tanz alle Thronpaare ebenfalls dabeisein. Großer Beifall war die Belohnung für einen tollen Auftritt.
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Ein großes Dankeschön an die Familie Altefrohne, die bereits seit Jahrzehnten den Festplatz für das Schützenfest bereitstellt, durfte natürlich auch diesmal nicht fehlen.

Anschließend wurde die Kollektenspende in Höhe von 400 € dem Schulleiter der benachbarten Heinrich-Tellen-Schule, Herrn Niehenke, überreicht.
Schützenfest2016_42Herr Niehenke berichtete, dass das Geld in Fahrräder für den Verkehrsunterricht investiert werden solle. Hier gäbe es noch eine Finanzierungslücke, für die das Geld sehr gut verwendet werden könne.

Die Flying Systers aus Freckenhorst belebten mit zwei Tanzauftritten das Programm und wurden nicht ohne Zugabe von der Tanzfläche gelassen.
Schützenfest2016_47 Der zweite Vorsitzende, Thomas Röttger, übernahm an dieser Stelle die Moderation und machte auch Werbung für das Winterschützenfest im Januar, für das er die Tanzgruppe kurzerhand von der Tanzfläche weg verpflichtete.

Für langjährige Mitgleidschaft wurden wieder mehrere Mitglieder geehrt.
Schützenfest2016_4325 Jahre:
Christel Droste, Benno Ermeling, Dieter Heitkemper, Volker König, Markus Lichtenberg, Hermann-Josef Serries, Karl-Heinz Viefhues, Jörg Dähnke
50 Jahre:
Werner Altenau

Die Damengarde bedankte sich dann bei den Standartenstiftern. Sarah Rolke und Annemarie Stockmann baten Klaus Bussmann auf die Bühne, dieser hatte das Standartentuch und die Stickerei gestiftet. Zwei Gardistinnen trugen als Dankeschön ein 30l-Faß Bier durch das Zelt auf die Bühne. Klaus kommentierte dies mit dem Spruch: „Das kann ich gar nicht alleine trinken. Ich lade die Damengarde ein mir dabei zu helfen.“ Dies löste großen Beifall aus.
Sodann wurde Franz-Josef Hartmeyer gewürdigt, der einen neuen Schaft für die Standarte gedrechselt und lackiert hatte. Für diesen nahm sein Sohn Christoph ein 20l-Faß Bier entgegen.
Ohne Vorlage war die Stickerei nicht möglich. Ein weiteres 20l-Faß Bier wurde für Georg Feidieker hereingetragen, der den Entwurf erstellt und digital aufgearbeitet hatte.
Schließlich wurde noch ein 20l-Faß für Christian Austermann hereingetragen, der zusammen mit seiner Frau Ulrike dafür gesorgt hatte, dass auch das Metalloberteil der neuen Standarte neu lackiert wurde.
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Die Ehrengarde hatte ihren alten Standartenstab und -ausleger gestiftet, was ebenfalls mit großem Beifall bedacht wurde.

Astrid Zurwieden, geb. Vennecker, Bernd Kremann-Feidiker, Herbert Perk, Walter Altefrohne, Schüzenkönigin Annette Kremann-Feidiker (von links)
Astrid Zurwieden, geb. Vennecker, Bernd Kremann-Feidiker, Herbert Perk, Walter Altefrohne, Schüzenkönigin Annette Kremann-Feidiker (von links)

Als Jubiläumskaiser vor 25 Jahren 1991 wurde Herbert Perk geehrt. Dora Bruland, die leider bereits verstorben ist, hatte auch 1973 bereits als Königin an seiner Seite gestanden.
Walter Altefrohne war 1966 Schützenkönig und wurde für sein 50jähriges Thronjubiläum geehrt. Auch seine damalige Königin, Annelore Oer ist leider zwischenzeitlich verstorben. Ein Auszug aus der Chronik brachte das damalige Geschehen wieder ins Gedächtnis und es war dabei zu erwähnen, dass Herbert Perk vor 50 Jahren auch zur Throngesellschaft gehörte und also ein doppeltes Jubiläum in unterschiedlichen Rollen feiern kann.
Schließlich wurde das Kinderkönigspaar von 1991 für sein 25jähriges Jubiläum geehrt. Bernd Kremann-Feidiker hatte mit dem vierten Schuss den Kindervogel abgeschossen. Als Königin hatte er Astrid Zurwieden, geb. Vennecker, gewählt.
Dem Jubiläumskaiser und den beiden Jubiläumskönigen wurden Orden von Schützenkönigin Annette angesteckt.

Sodann wurden die Verdienstorden verliehen.
Paul Böckmann wurde für 16jährige Tätigkeit als Fahnenoffizier gedankt. Ob auf dem Schützenfest, bei Jubiläen von Nachbarvereinen, beim Volkstrauertag, bei der Fronleichnamsprozession, bei Hochzeiten und bei vielen Beerdigungen hatte er die Vereinsfahne immer gut begleitet.
Josef Tertilt hatte bereits 1988 einen Verdeinstorden erhalten. Doch seitdem hat er weiterhin großen Einsatz gezeigt. Stets sorgt er für den Blumenschmuck im Festzelt. Das Kinderschützenfest hat er mit organisiert und durchgeführt. Die Tätigkeit beim Kinderschützenfest hat er jetzt in jüngere Hände abgegeben. Ein guter Grund jetzt nocheinmal einen Orden zu verleihen.

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Paul Böckmann, Josef Tertilt, Schützenkönigin Annette Kremann-Feidiker (von links)

Schließlich galt es noch Paul Poppenborg sen. für sein Engagement beim Umbau der Vogelstange zu danken. Auf Grund der höheren Anforderungen der Vorschriften, musste insbesondere der Kugelfang überarbeitet werden.
Eine Fallsicherung war anzubringen, Revisionsöffnungen einzubauen, die Innenauskleidung mit seitlichen Holzdämmplatten zu erneuern und eine Fernbedienung anzubringen.
Alle diese Arbeiten hat Paul Poppenborg mustergültig erledigt, auch wenn es ihn zwischenzeitlich einige schlaflose Nächte gekostet hat.
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Hierfür gebührt ihm großer Dank vom gesamten Verein. Der Vorstand hat sich als Dankeschön überlegt, Paul zu seiner Jahresabschlusssitzung einzuladen. Für Essen und Getränke wird dann ausreichend gesorgt sein. Und vielleicht ist dann ja schon ein nächstes Projekt zu besprechen?

Nach einem kurzen Schlusswort des Schützenkönigs folgte das gemeinsame Mittagessen im Festzelt als Stärkung für das Vogelschießen am Nachmittag.